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Nachrichten

Ausstellung: Für 8 Groschen ist's genug. Friedrich der Grosse in seinen Münzen und Medaillen

24. Januar 2012

Ausstellung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin anläßlich des 300. Geburtstages Friedrichs des Großen im Bode-Museum (24. Januar bis 14. Oktober 2012).

Kein anderer Monarch Europas hat auf das Münz- und Geldwesen seines Landes so nachhaltigen Einfluss genommen wie Friedrich der Große. Seine Münzreformen brachten nicht nur Preußen auf einen neuen Weg, sondern zeichneten auch die spätere Entwicklung im übrigen Deutschland maßgeblich vor. Auch in negativer Hinsicht wusste der König mit Münzen zu brillieren: Mit einer rücksichtslosen Münzverschlechterung finanzierte er den Siebenjährigen Krieg, zahlte aber seinen Soldaten pünktlich den Wochensold von 8 Groschen. Die Medaillen Friedrichs stehen in der Tradition der seit dem Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich (1643-1715) an den Höfen Europas üblichen »Histoire métallique«. Sie illustrieren und propagieren die Taten und Erfolge des Herrschers, wobei die großen Siege Friedrichs in den Schlesischen Kriegen in besonderer Weise gefeiert wurden.

Downloads:
Beitrag aus dem Museumsjournal Januar-März 2012, 52-53.

Links:
- Die Münzen Friedrich II. im Bestand des Münzkabinetts
- Lebenzeitliche Medaillen auf Friedrich II. im Bestand des Münzkabinetts
- 8 Gute Groschen

Münzsammlung des Seminars für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. jetzt online

20. Dezember 2017

Seit dem heutigen Tag sind die ersten 96 Münzen (von rund 14.000) der Sammlung des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg online. Damit werden die vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin gemachten Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Zusammenwirken mit dem Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland zwecks Erschließung von Einzelsammlungen an deutschen Hochschulen weitergegeben.
Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.
Der Freiburger IKMK ist der erste der bisher vier Interaktiven Kataloge einer Münzsammlung, welcher bereits in die 2. Generation mit überarbeiteter Gestaltung, neuen Funktionalitäten und responsive Design überführt wurde.

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