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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
(Aus den Statuten der Gesellschaft 1844)

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Nachrichten

Ausstellung: Translatio Nummorum. Die zwölf ersten römischen Caesaren in der Renaissance

22. November 2012

Antike Münzen stellen bis heute das umfangreichste Quellenmaterial dar, das uns jene Epoche überliefert hat. Sie waren seit jeher ein Informationsmedium par excellence, insbesondere in der Antike, als andere Nachrichtenträger weniger verbreitet waren. In der Epoche der Renaissance wurden Münzen nicht nur bevorzugtes Sammelobjekt, sondern spielten eine wichtige Rolle bei der Wiederentdeckung der antiken Kultur. Die Viten der römischen Kaiser und ihre Bildnisse fanden besondere Aufmerksamkeit.

Enea Vico, Hubert Goltzius und anderen Antiquaren sind wegweisende Abhandlungen zu verdanken. Die Präsentation der wichtigsten Schriften verdeutlicht, welche antiken Münzen zur Verfügung standen und welche Rolle diese für die Antiquare spielten. Vor diesem Hintergrund werden Erfindungen und Nachahmungen von Münzen und Medaillen jener Zeit in einem antikisierenden Stil verständlich.
Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse des dreijährigen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes 'Translatio nummorum - Die Aneignung der antiken Kultur durch Antiquare der Renaissance im Medium der Münzen'.

Münzsammlung des Seminars für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. jetzt online

20. Dezember 2017

Seit dem heutigen Tag sind die ersten 96 Münzen (von rund 14.000) der Sammlung des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg online. Damit werden die vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin gemachten Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Zusammenwirken mit dem Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland zwecks Erschließung von Einzelsammlungen an deutschen Hochschulen weitergegeben.
Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.
Der Freiburger IKMK ist der erste der bisher vier Interaktiven Kataloge einer Münzsammlung, welcher bereits in die 2. Generation mit überarbeiteter Gestaltung, neuen Funktionalitäten und responsive Design überführt wurde.

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