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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

'Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde ...'
(Aus den Statuten der Gesellschaft 1844)

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Nachrichten

GIG-Ehrenpreis 2013 an Prof. Dr. Bernhard Weisser, Berlin

25. Juni 2013

Nach Wolfgang Steguweit (1994), Michael Kunzel (1998) und Bernd Kluge (2002) zeichnete die in Frankfurt am Main ansässige Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte (GIG) mit Bernhard Weisser zum vierten Mal einen Berliner Numismatiker aus. Der Ehrenpreis der Gesellschaft wird seit 1974 jährlich an verdiente Numismatiker verliehen, erster Preisträger war 1974 Peter Berghaus.

Bei der Preisverleihung anlässlich der Jahrestagung der GIG skizzierte der Präsident der Gesellschaft, Christian Stoess, den akademischen Werdegang Bernhard Weissers und seine Verdienste um die Numismatik. Besonders wurden Weissers Engagement in der Lehre (an der Humboldt-Universität) und im Museum (Weisser ist stellvertretender Direktor des Berliner Münzkabinetts) sowie sein weit über das gewöhnliche Maß hinausgehende Engagement für die Numismatik, hier vor allem die griechische und provinzialrömische Numismatik, aber auch sein in den letzten Jahren starker Einsatz für die moderne Kunstmedaille und deren Schöpfer, die zeitgenössischen Medailleure, gewürdigt. Bernhard Weisser ist ein Macher, ein Wissenschaftler, der die Dinge mit großem Enthusiasmus anpackt und andere mitzureißen versteht. Er ist bestrebt, die Numismatik und Medaillenkunde durch die Nutzung der modernen Medien einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Vor allem mittels des ikmk, des Interaktiven Katalogs des Berliner Münzkabinetts, ist ihm dies hervorragend gelungen.

Links:
Verzeichnis der Preisträger der Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte
Bericht von Ursula Kampmann über die Ehrung in der Muenzenwoche

Münzsammlung des Seminars für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. jetzt online

20. Dezember 2017

Seit dem heutigen Tag sind die ersten 96 Münzen (von rund 14.000) der Sammlung des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg online. Damit werden die vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin gemachten Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Zusammenwirken mit dem Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland zwecks Erschließung von Einzelsammlungen an deutschen Hochschulen weitergegeben.
Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.
Der Freiburger IKMK ist der erste der bisher vier Interaktiven Kataloge einer Münzsammlung, welcher bereits in die 2. Generation mit überarbeiteter Gestaltung, neuen Funktionalitäten und responsive Design überführt wurde.

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