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NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT
ZU BERLIN e.V., gegr. 1843

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Nachrichten

IKMK nun über 28.000

4. August 2016

Mit dem heutigen Datum hat der Interaktive Katalog des Münzkabinetts (IKMK) die Zahl von 28.000 Münzen, Medaillen, Geldscheinen und anderen verwandten Objekten überschritten.

Seit dem 20. Mai 2016 sind damit eintausend weitere Datensätze online gestellt worden.

Stand heute: Antike 15.772, Mittelalter 2.987, Neuzeit 6.764, Medaillen 2.202, Papiergeld 276. Gesamtzahl 28.001.

Das 28.000. Objekt ist eine Münze aus Palmyra aus dem Besitz des türkischen Generals Baron Albert von Gersdorf (Gerstdorff), Ömer Pascha al-Tawil, welche über Johann Heinrich Mordtmann 1882 in das Münzkabinett gelangte. Gersdorf hatte diese vor Ort erworben.

Einen großen Anteil an den jüngstehn Zuwächsen haben die im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes zur Zeit bearbeiteten Münzen im Namen Alexanders des Großen. Zudem erfasst das Münzkabinett die numismatischen Zeugnisse unseres Kulturerbes aus der Region Syrien, welche durch das aktuelle Kriegsgeschehen einer besonderen Bedrohung ausgesetzt ist.

Unser Dank gilt den Förderern des Münzkabinetts und den Münzpaten, die in den letzten Jahren den Ausbau des Interaktiven Kataloges nachhaltig unterstützt haben.

Der im IKMK zugänglich gemachte Datenbestand wird auch auf weiteren Portalen erschlossen:

- dem Webportal der Staatlichen Museen zu Berlin (www.smb-digital.de)
- jenem der Stiftung Preussischer Kulturbesitz (www.spk-digital.de)
- dem der Deutschen Digitalen Bibliothek (www.deutsche-digitale-bibliothek.de)
- dem Portal Europeana (www.europeana.eu/portal)
- und dem Spezialportal zur Erschließung des Medaillenwerks von Künstlern im deutschsprachigem Raum ab 1871 (www.medaillenkunst.de).
- den Themenportalen der American Numismatic Society (ANS):
Coinage of the Roman Republic Online (CRRO), Online Coins of the Roman Empire (OCRE), Coin Hoards of the Roman Republic Online (CHRR), Coinage of the Kings of Macedonia (Pella)
- dem Corpus Nummorum Thracorum (CNT) unter http://www.corpus-nummorum.eu

Der laufende Ausbau des IKMK geschieht auch mittels laufender Forschungsprojekte wie jenem zu den Münzen des antiken Thrakien.

Links:
Münze aus Palmyra

Münzsammlung des Seminars für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. jetzt online

20. Dezember 2017

Seit dem heutigen Tag sind die ersten 96 Münzen (von rund 14.000) der Sammlung des Seminars für Alte Geschichte der Universität Freiburg online. Damit werden die vom Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin gemachten Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Zusammenwirken mit dem Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland zwecks Erschließung von Einzelsammlungen an deutschen Hochschulen weitergegeben.
Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin: Münzdatenbank und Onlinekatalog nach Vorlage ikmk.smb.museum und mit gemeinsamer Stamm- und Normdatenverwaltung im NUMiD-Netzwerk für das semantische Web.
Der Freiburger IKMK ist der erste der bisher vier Interaktiven Kataloge einer Münzsammlung, welcher bereits in die 2. Generation mit überarbeiteter Gestaltung, neuen Funktionalitäten und responsive Design überführt wurde.

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